Dienstag, 13. Oktober 2009

F*** Carter Ruck ;)


Nun ist es passiert!

Die Medienknebler Carter Ruck wurden von denselben zur Aufgabe gezwungen. Nachdem Carter Ruck es dem Guardian hatte verbieten lassen, über die Anfrage eines Abgeordneten im britischen Parlament (!!!) bzgl. der Schweinereien von Trafigura zu berichten, schaukelte sich dies in Twitter über Stunden zum Nummer 1 Topic hoch und bewegte die Leutchen, die das Internet zensieren wollen zum Rückzug. Der Guardian darf berichten, die Anhörung wurde abgesagt, lang lebe das Internet.

Die Interessengemeinschaft für ein freies Internet hat mal wieder gezeigt, dass sich heutzutage nichts wirklich effektiv unter den Teppich kehren lässt, wenn nur genug Leute über die Social Media twittern, bloggen, mailen und ähnliches.

Wobei Twitter wohl der Alptraum der Spin-Doctors sein muss.

Montag, 12. Oktober 2009

Aisling Symes is tot.



Die 2-jährige Neuseeländerin, die seit einer Woche vermisst wurde, ist heute tot aus einem Wasserschacht geborgen worden. Der völlig erschütterte leitende Ermittler in dem Fall,Gary Davey, gab dies persönlich bekannt. So sieht ein Mann aus, dem das Schicksal eines kleinen Kindes nicht egal ist, Mr. Edgar.

Obwohl die Polizei die Suche im näheren Umkreis des Ortes ihres Verschwindens bereits abgeschlossen erklärt hatte, wurde heute Abend (neuseeländischer Zeit), nachdem vorher eine Belohnung für Informationen von einem britischen Lord ausgesetzt wurde, kurzfristig dieses Rohr mit schwerem Gerät geöffnet. Dies sieht sehr danach aus, als ob gezielte Informationen über ihren Aufenthalt an die Polizei herangetragen wurden.

Naja die McCanns wird es jedenfalls nicht freuen, die Wahrscheinlichkeit einer Entführung wird kleiner. Und tot ist das arme Ding ja auch. Was ja Madeleine auf GARKEINENFALL ist.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Barack Obama zum Internet

Let me also be clear about what we will not do. Our pursuit of cybersecurity will not -- I repeat, will not include -- monitoring private sector networks or Internet traffic. We will preserve and protect the personal privacy and civil liberties that we cherish as Americans. Indeed, I remain firmly committed to net neutrality so we can keep the Internet as it should be -- open and free.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Parallelen...



Nach dem völlig einseitigen, von wem auch immer beauftragten, Märchen in der Daily Mail vom heutigen Sonntag, finde ich es an der Zeit einmal die erstaunlichen Parallelen in beiden Fällen, die mir merkwürdigerweise von Anfang an sofort ins Auge sprangen, hervorzuheben:

Lenny Harper und Goncalo Amaral, zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Polizeibeamte, denen nichts wichtiger als die Opfer der beiden Verbrechen ist. Ihnen wird eine ganze Weile erlaubt, in die Richtung zu ermitteln, in die alle Indizien deuten. Nach Veröffentlichung ihrer Berichte, hier und hier, wurden sie unehrenhaft entfernt und durch Teppichkehrer Mick Gradwell/David Warcup und Paulo Rebelo ersetzt. In beiden Fällen wurde Beweismaterial entweder vernichtet oder unter Geheimhaltung gestellt. In beiden Fällen wurden die Hunde Eddie und Keela, die erstklassige Arbeit verrichteten und jeweils Knochen und Zähne bzw. DNA als Ergebnis vorweisen konnten, auf übelste Art und Weise diskreditiert. Beide Polizeibeamte wurden bezichtigt ausgiebige Essen womöglich auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt zu haben, die Kosten beider Ermittlungen wurden in der Öffentlichkeit breitgetreten um die Empörung zu schüren. Die wenigen Personen, wie z.B. Stuart Syvret im Jersey Fall und Anthony Bennett im Madeleine Fall, die die Vertuschung in beiden Fällen öffentlich machen wollen, werden juristisch belangt und versucht mundtot zu machen. In beiden Fällen unterstützt die britische Journaille die Vertuschungsversuche.

Ein gemeinsamer Nenner SCHEINT zu fehlen: Während das Leiden der Kinder in Jersey von Pädophilen ausgelöst wurde, wissen wir es im Madeleine Fall noch nicht wirklich. Angesichts des gleichen Vorgehens bei der Vertuschung drängen sich aber auch hier Parallelen auf...

P.S.: Hier ein offener Brief von Lenny Harper zu all den unglaublichen Vorwürfen seine Untersuchung betreffend

Freitag, 2. Oktober 2009

Feliz Aniversário Goncalo Amaral!


Gesundheit, Glück und Durchhaltevermögen wünsche ich Ihnen.

Es gibt nur noch sehr, sehr wenige Menschen wie Sie auf dieser Welt.

Helden gibt es fast nur noch im Märchen.